Verhandlungen über die Gehaltsentwicklung
GÖD-Vorsitzender Eckehard Quin informiert über die Hintergründe der Entscheidung, in Verhandlungen über die Gehaltsentwicklung einzutreten.
Anerkennung und Wertschätzung für die Leistungen aller Kolleg:innen muss sich auch monetär äußern.
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die younion – Die Daseinsgewerkschaft sind auf Ersuchen des Dienstgebers bereit, in Verhandlungen über die Gehaltsentwicklung einzutreten, setzen dabei jedoch klare rote Linien. Ziel sind tragfähige und gerechte Lösungen. Beide Gewerkschaften betonen, dass erst die Verhandlungen zeigen werden, welche Angebote die Dienstgeberseite vorlegt, und dass diese kritisch geprüft werden.
GÖD-Vorsitzender Eckehard Quin hält unmissverständlich fest: „Der Öffentliche Dienst ist unverzichtbar für das Funktionieren von Staat und Gesellschaft. Die von der Bundesregierung vorgesehenen Nulllohnrunden für 2027 und 2028 sind zutiefst ungerecht und völlig inakzeptabel. Wir sind bereit, über alternative Lösungen zu sprechen. Eine Vereinbarung zur Gehaltsentwicklung kommt aber nur dann in Frage, wenn sie faire Lösungen für alle Kolleginnen und Kollegen sicherstellt.“ Quin betont außerdem, dass Gesprächsbereitschaft nicht mit Nachgiebigkeit verwechselt werden darf: „Wir gehen ergebnisoffen in diese Verhandlungen.“
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